SITIM
Patienten mit implantiertem Cardioverter-Defibrillator (ICD) werden
derzeit in 3- bis 4-monatigem Rhythmus durch einen Kardiologen nachgesorgt,
Patienten mit besonders geringem Risikopotential auch nur alle 6 Monate. Die
ambulanten Nachsorgen werden als notwendig angesehen, um die Zuverlässigkeit
der antiarrhythmischen Therapie zu gewährleisten. Trotzdem kommt eine gewisse
Zahl der Patienten auch außerhalb der Routine-Kontrollen auf eigenen Wunsch zu
ambulanten Kontrollen. Die Gründe hierfür umfassen Schockabgabe, Symptome
tachy- oder bradykarder Rhythmusstörungen, unzureichende Belastbarkeit,
Empfindung einer allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes u.ä. Ein
Teil dieser Probleme könnte eventuell auch bei reduzierter Häufigkeit von
Routine-Kontrollen durch eine engere problemorientierte Kontrolle frühzeitig
vermieden werden.